Leb wohl, wunderbare Tips…

Tips 2010

Tips June 2011

Tips - I will miss you so much...

Als ich sie zum ersten Mal gesehen habe, im Juni 2010, da hab ich mich sofort in sie verliebt. Und ich weiß noch, dass ich damals schon dachte – wenn ihr mal was passiert, das wird Dir das Herz brechen..

Und nun ist es geschehen… Tips, die wunderschöne Hybridbärin aus dem Zoo Osnabrück, lebt nicht mehr. Sie ist heute irgendwie aus ihrem Gehege entkommen und die Zoomitarbeiter mussten die furchtbare Entscheidung treffen, sie zu erschießen.

Eine kleine Ewigkeit habe ich damals mit ihr am alten Gehege gesessen, jeder auf seiner Seite der Scheibe. Durch einen Spalt haben wir uns „beschnüffelt“ und uns zugepustet. Es waren unvergessliche, richtig märchenhafte Momente. Auch am neuen Gehege gab es noch einmal so einen Moment an der Scheibe.

Aber auch wenn sie auf den Bildern so lieb aussieht, so kann man einen ausgebrochenen Bären nicht einfach an die Leine legen und wieder ins Gehege führen.. Und ein Betäubungspfeil hätte wohl zu spät gewirkt. Ich bin mir sicher, der Zoo hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht.. Und auch dort wird die Trauer groß sein…

Was ist das nur mit den Bären, dass man sie so ins Herz schließt… Sie wird mir so fehlen, die zauberhafte Maus…

Farewell, wonderful Tips…

When I saw her for the first time, in June 2010, I instantly fell in love with her. And I remember so well that I already thought back then – it will break your heart if something happens to her.

And now it happened… Tips, the beautiful hybrid bear from Zoo Osnabrück, is dead. Today somehow she escaped from her enclosure and the employees at the zoo had to make the horrible decision to shoot her.

A little eternity long I sat at the old enclosure with her back then, each one on her side of the glass. Through a gap we „sniffed“ each other and blew our breath to each other. Those were unforgettable, really fairytale-like moments. There was such a moment also at the new enclosure.

But although she looks so kind on the pictures, of course you can’t put a collar on an escaped bear and lead her back into the enclosure. And a tranquilizer dart would have probably taken too long. I am sure the zoo did not make the decision easily, and the grief is huge there, too..

What is it about those bears that you take them so much into your heart… I will miss her so much, the beautiful bear…

♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥ ♥

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Blogeintrag 28. Juni 2010 – blog entry 28 June 2010

Unser erster Besuch bei Tips und Taps.. Our first visit to Tips and Taps..

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50 Kommentare zu “Leb wohl, wunderbare Tips…

  1. Sie war eine Schoenheit – aber ich fuerchte, dass der Zoo keine andere Wahl gehabt hat!
    Und ich moechte jetzt nicht in der Haut des Mitarbeiters stecken, der diese „Wahl“ durchfuehren musste!
    Meine Gedanken sind bei ihm, bei ihren Pflegern und bei allen ihren Fans, die sie so geliebt haben!
    Was fuer ein Drama!
    Viele Gruesse aus Kanada
    Christa

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    • Liebe Christa,
      ich denke auch, wenn der Zoo die Wahl gehabt hätte, sie hätten es anders gemacht – Tips war schließlich mit ihrem Bruder DAS Aushängeschild und Sympathieträger des Zoos.. Mir tut der Mitarbeiter sehr leid der das tun musste…
      Liebe Grüße
      Christina

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  2. Liebe Christina,

    das ist ja schrecklich. Noch ein Unglück, nach dem Tod des kleinen Eisbären Fritz. Es tut mir sehr leid, für alle Beteiligten. Einfach traurig …

    Viele liebe Grüße

    Kaija

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  3. Die schlechten Nachrichten hören einfach nicht auf und sei es Leipzig, Berlin oder Osnabrück, es geht einem immer schlecht dabei. Wie kann es sein, daß in Osnabrück oder Leipzig ein Tier plötzlich aus seinem Gehege entkommt?? Ist da schon soviel Betriebsblindheit vorhanden, daß man nicht mehr regelmäßig die Gehege kontrolliert oder sind die Tiere zu intelligent ?

    Auf jeden Fall ist jedes getötetes Tier ein Tier zuviel.

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    • Hallo Claudia,
      ganz ausschließen kann man solche Ausbrüche sicher nie, sie sind auch schon früher vorgekommen, in wohl allen Zoos. Mal findet ein Tier doch einen Weg, mal ist es menschliches Versagen, mal technisches. Stimmt, jedes getötete Tier ist eins zu viel, aber was nun wirklich die Ursache war, da müssen wir abwarten was der Zoo sagt…
      LG
      Christina

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  4. Liebe Christina,

    ich bin sehr traurig und es tut mir unsagbar leid.
    Adieu,du gute Tips.
    Und alle guten Wünsche für Taps und die Pfleger,mögen die traurigen Nachrichten bald mal ein Ende haben!

    Liebe und tröstende Grüße von Brigitte.

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    • Liebe Brigitte,
      mir tun die Pfleger auch sehr sehr leid, sie haben die beiden sehr geliebt, das hat man gemerkt wenn man da war… Und ich schließe mich an, ich möchte jetzt bitte auch mal eine Weile keine traurigen Nachrichten mehr haben..
      Liebe Grüße
      Christina

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  5. Hallo Christina,

    ich musste erstmal eine Nacht darüber schlafen, da ich es einfach nicht glauben konnte. Jetzt also mein Heimatzoo. Es wäre um jedes Tier schade gewesen, aber bei der kleinen Maus macht es doch noch mehr traurig. Ich weiß noch genau wie damals die Diskussion losbrach, dass die beiden als Hybriden eingeschläfert werden müssten. Aber dann hatte das Schicksal doch ein erbarmen. Leider war das für Tips geschenkte Leben nun doch viel zu kurz.
    Als ich heute sozialen Netzwerke durchforstet habe um zu schauen ob man schon die Ursache des Ausbruches gefunden hat (ich hoffe das passiert schnell, denn so lange kann der liebe Taps ja wahrscheinlich auch nicht mehr auf die Anlage), musste ich feststellen,dass sich unzähliche Hasskommentare gegen den Zoo und den Schützen finden ließen. Ich denke Tierpfleger ist eine Berufung und kein Beruf! Meine Gedanken sind also bei denen die diesen schrecklichen Tag miterleben mussten und mit Sicherheit einen anderen Weg gefunden hätten, wenn es einen gegeben hätte. Wer liebt den diese Tiere schließlich mehr als ihre Pfleger?

    Alles Liebe und fühl dich von mir gedrückt (man hat ja immer gemerkt wie sehr sie dir am Herzen lag)
    Sandra aus Osnabrück

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    • Liebe Sandra,

      danke für Deine liebe Worte – Du hast Tips ja sicher viel viel häufiger gesehen als ich und man merkt auch bei Dir, dass Du sie sehr mochtest. Sie war etwas ganz besonderes.. Und ich kann es immer noch nicht ganz begreifen, dass sie nun auf diese Weise aus dem Leben gerissen wurde.

      Der Gedanke, dass es ein geschenktes Leben war, das sie hatte, hat etwas tröstliches – so habe ich es auch damals bei Knut gesehen. Er sollte eigentlich schon an seinem Geburtstag sterben, da seine Mutter ihn nicht aufziehen konnte, und dann wurde ihm doch ein – viel zu kurzes – Leben geschenkt.. Und es stimmt, bei Tips und Taps war es auch so..

      Die Kommentare bei Facebook etc habe ich mir nicht angetan – die Menschen machen es sich immer so leicht mit Schuldzuweisungen, und vergrößern so das Leid der Betroffenen, der Pfleger und auch des Schützen noch mehr…

      Fühl Dich auch gedrückt,

      liebe Grüße

      Christina

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      • Hallo Christina,

        man hört diese schreckliche Nachricht, man versteht sie, doch im Herzen ankommen kann sie trotzdem nicht. Ich wollte unbedingt wissen, wie das Ganze passieren konnte. Jetzt weiß ich es, aber es ändert doch nichts an dem Schmerz. Ich weiß,dass das mit der Zeit besser wird und man sich dann auch daran erfreuen kann, das man die liebe Tips überhaupt kennen lernen durfte. Aber gerade ist es einfach nur schrecklich.
        Ich fange demnächst mit einer neuen Arbeitsstelle im Osnabrücker Umland an, aber bis Mitte nächster Woche muss ich noch zu meiner aktuellen Arbeit, die direkt neben dem Zoo liegt. Von „meinem“ Parkplatz kann ich die Brücke im Kajanaland sehen. Ich musste heute morgen im Auto erstmal weinen. Das werden noch quälende letzte Tage. Ich habe vor ein paar Jahren sogar im Zoo am Löwenrondell geheiratet, aber in Zukunft wird mir dieser Gang sehr schwer fallen. Man muss ja immer an der Stelle vorbei an der die arme Tips ihr Leben ließ. Und ich kann mir noch gar nicht vorstellen wie es sein wird Taps alleine auf der Anlage zu sehen. Trotzdem werde ich mein Herz auch in Zukunft an die Bären dieser Welt verschenken, denn man kann ja nur traurig sein, wenn man das wahre Glück getroffen hat.
        Ich bin wirklich froh, dass man hier Gleichgesinnte hat, die diese Liebe zu den Bären verstehen ohne einen zu belächeln.
        Vielen Dank Christina, dass wir nicht alleine trauern müssen und das du immer ein offenes Ohr und tröstende Worte für einen übrig hast.

        Liebe Grüße
        Sandra aus Osnabrück

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        • Liebe Sandra,

          das stimmt – wenn wir ganz gleichgültig gegenüber allem und jedem wären, dann wären wir jetzt nicht traurig, denn das sind wir ja, weil wir sie so gerne gehabt haben, die kleine Tips.. Dann wären wir jetzt nicht traurig, aber wieviel Freude und Glück hätten wir dann versäumt..

          Ich kann mir gut vorstellen wie schlimm das heute morgen für Dich gewesen sein muss – sonst war der Blick zum Kajanaland bestimmt immer mit einem Lächeln und schönen Gedanken verbunden, und nun..

          Ja ich bin auch froh, dass das Blog so ein kleiner Zufluchtsort ist und bleibt für alle, die nun um Tips trauern, so wie es damals auch war als wir um Knut getrauert haben. Ohne Leute die sich vielleicht darüber lustig machen oder Schuldzuweisungen suchen. Da werde ich auch weiter drauf aufpassen…

          Irgendwo habe ich gelesen, dass sie im Teich bei den Krallenäffchen tatsächlich noch gebadet hat? Man versucht sich ja irgendwie immer zu trösten und so hoffe ich, sie hat wirklich noch schöne letzte Minuten gehabt, dass sie halt nicht verängstigt war sondern eher neugierig… Ich musste an den Brillenbären Juan denken, der damals im Zoo ausgebrochen war und der sich auf dem Spielplatz vergnügt und das Fahrrad vom Tierarzt untersucht hat.. Nur war der viel kleiner und harmloser und so nahm es damals ein gutes Ende..

          Du hast Recht, es stimmt, mit der Zeit wird es besser, aber momentan tut es einfach weh und man weiß, da muss man jetzt durch, das muss man jetzt aushalten…

          Liebe Grüße und viel Kraft

          Christina

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  6. Liebe Christina,

    nun ist es doch Tips. Das ist sehr schade. Aber welcher Bär auch immer, es ist furchtbar. Bei Taps hätte ich nicht erschrockener sein können. Beide Bären waren so liebenswert.
    Hätte es bei genauer Überlegung nicht auch ein Betäubungsgewehr getan?
    Hoffentlich hören die traurigen Nachrichten bald auf.

    Liebe Grüße an Dich und alle hier im Blog

    Lilli

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    • Liebe Lilli,

      ich denke, wenn ein Betäubungsgewehr gereicht hätte, dann hätte der Zoo diese Möglichkeit ganz sicher gewählt.. Aber ein ausgebrochener Bär, zum ersten mal in seinem Leben außerhalb des Geheges, der ist verwirrt und auch verängstigt und somit unberechenbar. Du kannst seine Reaktionen nicht vorhersagen, und im Fernsehen sagte ja eine Besucherin, dass sie ihr Kind davon abhalten musste zu Tips zu laufen. Sie war also schon sehr nahe an den Besuchern.

      Wenn Du dann einen Betäubungspfeil abschießt musst Du ganz ganz sicher sein, dass er perfekt trifft und sitzt, und außerdem macht der Treffer – kennt man ja aus Zoo-Dokus – das Tier wütend. Und dann dauert es unendlich lange, bis das Narkosemittel wirkt. In dieser Zeit wird das Tier oft noch aufgebrachter, und durch die Situation und das Adrenalin kann es sein, dass ein Pfeil nicht reicht, auch nicht zwei oder drei.

      Es bricht mir das Herz, aber ich denke, der Zoo hatte wirklich keine andere Wahl…

      Liebe Grüße

      Christina

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  7. Liebe Christina, es ist entsetzlich, nun auch noch Tips, die schöne Hybridbärin. Man fragt sich ernsthaft wie sowas passieren konnte und hätte die Bärin wirklich Menschen angegriffen , sie ist doch an ihre Pfleger gewöhnt.? Ich kann diese schlechten Nachrichten kaum noch ertragen.! LG. Ursel

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    • Liebe Ursel,

      ja ich finde auch es ist langsam genug mit den schlechten Nachrichten, ich bin mit den Nerven ziemlich am Ende..

      Niemand kann wohl mit Gewissheit sagen, ob Tips wirklich jemanden angegriffen hätte, aber es waren schon viele Besucher in unmittelbarer Nähe, sie war sicher selber ganz durcheinander und somit unberechenbar. Und hätte man sie mit einem Betäubungspfeil wirklich richtig getroffen, wäre sie bis zur Wirkung noch unberechenbarer gewesen. Der Zoo ist auch in dem Bereich wo ich vermute dass sie dort war – zwischen Kajanaland und Eingang – eher unübersichtlich, da ist nichts wo man schnell eine Absperrung hätte aufbauen können oder ähnliches.

      Es ist so traurig…

      Liebe Grüße

      Christina

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  8. Was für ein zu Herzen gehender Blogbeitrag liebe Christina.
    Obwohl ich Tips nie persönlich kannte schwitzen meine Augen sehr.

    „Was ist das nur mit den Bären, dass man sie so ins Herz schließt…“
    Dein Satz berührt meine Bärenseelchen sehr….

    Danke und ganz dickes Trost-Drückerchen aus NürnBÄRg
    ManuELA

    Gefällt 2 Personen

    • Liebe Manuela,

      sie haben etwas magisches, die Bären, das man nicht in Worte fassen kann… Ich kann die ganzen Mythen der Naturvölker so gut verstehen. Und manchmal ist da halt eine Verbindung über die Gehegegrenzen hinweg oder durch die Scheiben, und die vergisst man nicht – und es zerreisst einem das Herz wenn dann so etwas passiert…

      Danke und Drückerchen zurück..

      Liebe Grüße

      Christina

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  9. Liebe Christina,

    es ist wirklich unfassbar, dass das Leben oft so erbarmungslos sein
    kann und das grausame Schicksal dieser lieben Bärin berührt mich auch zutiefst.
    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Dir die schönen Gedanken an Deine
    wundervolle Reise nach Norwegen durch diese traurige Zeit helfen und
    immer wenn es ganz schlimm wird, dann denke an etwas ganz besonders
    Schönes, dass Du während dieser Reise oder auch einer anderen Reise
    erlebt hast.
    Danke für Deinen sehr berührenden Eintrag für ein so wunderbares Wesen.

    Sei tröstend gedrückt und der zauberhaften Tips sage ich ein liebes
    Tschüss zum Abschied……
    Gudi

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    • Liebe Gudi,

      dankeschön…

      Ja, die schönen Gedanken an die Reise und auch an die schönen Momente mit Tips helfen, wenn es auch nach wie vor unglaublich wehtut… Ich kann es immer noch nicht richtig fassen..

      Sie war so eine wunderbare Bärin…

      Liebe Grüße

      Christina

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  10. Hallo,
    Schon lange lese ich deinen wundervollen Blog. Lustige, freudige und auch traurige Geschichten.
    Diese Woche war eine sehr traurige Woche. Erst Fritz und nun Tips. Ich komme aus Osnabrück und habe Tips und ihren Bruder oft besucht. Nach den neuesten Informationen aus dem Zoo war Tips Richtung Ausgang unterwegs. Das Klammeraffengehege ist nur ca. 100 m vom Ausgang entfernt. Der Zoo war zu dem Zeitpunkt noch nicht vollständig evakuiert. Zuerst wurde versucht Tips zu beruhigen, dieses ist jedoch nicht gelungen. Laut Zoo machte der Bär Angrifsgebärden, keine Drohgebärden, so dass den Mitarbeitern nichts anderes übrig blieb. Es ist trotzdem traurig, zudem der Weg des Ausbruchs nicht nicht geklärt wurde. Jetzt gibt es eine Pressekonferenz, vielleicht weiß man dann mehr.
    In Gedanken sehe ich Knut, Tips und den kleinen Fritz daneben. Thomas Dörflein ist auch dabei.
    Ich brauche erstmal keine schlechte Nachrichten mehr.
    ich wünsche dir trotz allem noch einen schönen Sonntag
    Sonnige Grüße Tanja

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    • Hallo Tanja,

      Entschuldigung, ich hab Deinen Beitrag in meinen Mails übersehen und ihn darum jetzt erst freigeschaltet… War keine Absicht…

      Für Euch die Ihr aus Osnabrück kommt ist es sicher noch schlimmer.. Ich denke auch, der Zoo hat sicher so handeln müssen, und selbst wenn sich herausgestellt hätte es war nicht nötig zu schießen – nichts bringt Tips wieder zurück..

      Die Vorstellung, alle die uns verlassen haben zusammen zu sehen, ist tröstlich.. Ich hab früher manchmal gedacht, Tips und Knut hätten eigentlich gut zusammengepasst.. Vielleicht sind sie es jetzt ja..

      Liebe Grüße

      Christina

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    • Danke für die beiden Links,liebe Christina.
      Das ist alles verständlich und nachvollziehbar von Seiten der Verantwortlichen,
      aber auch umso tragischer,weil Tips ins Gehege zurück wollte.
      Es tut mir einfach immer noch unsagbar weh…

      Liebe und tröstende Umarmung von Brigitte.

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      • Genau das habe ich beim Lesen auch gedacht. Sie wollte eigentlich zurück und konnte nicht. Ich finde das macht das Ganze noch viel unerträglicher. Es ist einfach so unfassbar traurig, dass sie auf diese Weise gehen musste. Ich wünsche ihr alles erdenkbar Gute, wo auch immer sie jetzt sein mag.

        Liebe Grüße
        Sandra aus Osnabrück

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        • Liebe Sandra, liebe Brigitte,

          ja das macht es noch trauriger zu denken, vielleicht wollte sie gar nicht raus..

          Und es wird lange dauern zu akzeptieren – egal was die Hintergründe waren, wie es auch passierte, wie oft man sich überlegt was wäre gewesen wenn… Nichts davon wird uns helfen die Zeit zurück zu drehen. Nichts davon wird sie zurückbringen..

          Aber das zu akzeptieren, das dauert..

          Liebe Grüße
          Christina

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  11. Liebe Christina,
    danke für deinen so liebevollen Eintrag für Tips, die wunderbare Bärin!
    Was da geschehen ist, ist so unfaßbar und traurig, und alle Betroffenen tun mir so unsagbar leid!
    Deine Bilder mit Tips sind so zauberhaft, es ist wohl wirklich etwas magisches, was Menschen und Bären verbindet!
    „Was ist das nur mit den Bären, dass man sie so ins Herz schließt…“, vielleicht all die Mythen, die uns durch Jahrtausende hindurch mit den Bären verbindet, vielleicht ihr Wesen, groß und stark und doch so überaus zärtlich mit dem Nachwuchs oder untereinander, vielleicht, weil man die Liebe schon durch einen geliebten Teddybären aufgebaut hat in Kindertagen, oder einfach deshalb:
    „Hier ist das Wunder, das allen immer widerfährt, die wirklich lieben; je mehr sie geben, desto mehr besitzen sie von der kostbaren erhaltenden Liebe, die Blumen und Kindern Stärke verleiht und die allen Menschen helfen könnte, wenn sie sie ohne Zweifel hinnähmen.“ (Rainer Maria Rilke)

    Liebe zauberhafte Tips, auch du wirst ganz besonders liebevoll empfangen worden sein auf der anderen Seite, wir werden dich immer im Herzen haben.

    Liebe Grüße und eine stille, tröstende Umarmung,
    Monika.

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    • Liebe Monika,

      es ist wirklich etwas magisches…

      Ich werde das nie vergessen – erst hatte ich Tips nur ganz versteckt auf der alten Anlage gesehen, die ja noch Baumbestand hatte. Später spielte sie im Wasser, und ich hoffte immer, sie irgendwie noch näher zu sehen…

      Dann ging ich ein wenig im Zoo herum und dann einmal um die Anlage, sah sie nirgends und war ganz traurig – und kam um die Ecke und da saß sie, auf der Erde, direkt hinter der Scheibe. Und sie schaute etwas gelangweilt, als wollte sie sagen, wann kommt denn endlich jemand und unterhält mich? 🙂

      Es war kein anderer Besucher da, Taps schlief, und so saßen wir da beide ganz alleine auf dem Waldboden – war mir doch egal wie die Klamotten hinterher aussahen 🙂 – nur durch die Scheibe getrennt, haben uns beschnüffelt und beschmust.. 🙂 Manchmal riss sie ihre Schnauze auf, so wie es auch Bären untereinander machen als wollte sie sagen, na wer hat die größere Klappe? 🙂 Dann sah man ihre beeindruckenden Zähne und trotzdem machte sie den Eindruck eines ganz harmlosen Kuschelbären..

      Später wachte ihr Bruder auf und dann gerieten sie sich irgendwann in die Wolle, ich glaub wegen eines Spielzeugs. Wie eine kleine Furie ging sie auf Taps los, brüllend und furchterregend, eine ganz andere Bärin – Tips, das Raubtier.. 🙂

      Tagelang ging mir diese wunderbare Begegnung nicht aus dem Kopf…

      Ach, jetzt bin ich ins Erzählen gekommen, verloren in Erinnerungen.. 🙂 Dein Zitat von Rilke ist wieder so schön und passend, lieben Dank..

      Liebe Grüße

      Christina

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      • Liebe Christina,
        ich danke dir sehr, daß du so ins Erzählen gekommen bist in deinen Erinnerungen an Tips, man nimmt doch jetzt alles so gerne auf, was es von ihr zu berichten gibt! Und diese wundervolle, zauberhafte Begegnung mit ihr, die hast du so wunderschön geschildert!
        Besonders berührt hat mich der Moment, wo du schriebst, du warst schon ganz traurig, sie nicht näher sehen zu können, und dann saß sie da auf der Erde direkt an der Scheibe! Vielleicht hat sie wirklich auf dich gewartet, wenn du schon den Eindruck hattest, ihr ist ein bissel langweilig und sie sucht jemanden zur Unterhaltung! Das wäre mir auch so wurscht gewesen, wie die Klamotten hinterher aussehen vom Waldboden, da kann ich dich so gut verstehen! Für solche Momente, so dicht und nah und so verbunden mit solch einem wunderbaren Tier! Das mit dem „Schnauzenvergleich“ hat mich jetzt doch bissel zum lachen gebracht, das ist Bärenart! Sie hatte auch so ein liebes Gesicht, da haben sicher auch die beeindruckenden Zähne nichts dran geändert, mir erschien sie auch meist wie ein großer Kuschelbär!
        Aber sie hatte natürlich auch eine andere Seite, beim streiten mit ihrem Bruder, klar, der ist ja auch ein Bär und da kommt dann doch ganz anders das Raubtier zum Vorschein, zwei Seiten ein und desselben Tieres, ist ja doch eigentlich beim Menschen auch nicht so anders, auch wir beherbergen doch alle noch die aggressive Seite in uns.
        Diese wunderbare Begegnung ist jetzt ein ganz kostbarer Schatz in deiner Erinnerung! Und vielleicht lächelt „da oben“ eine süße Bärin ganz leise, wenn du daran denkst!
        Ganz lieben Dank fürs Erinnerung teilen und liebe Grüße
        Monika.

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    • Hallo Tilo,
      es muss wirklich furchtbar gewesen sein – es gibt wohl nichts schlimmeres für einen Zoomitarbeiter als das Leben eines Tieres das man hat aufwachsen sehen so beenden zu müssen..
      Liebe Grüße
      Christina

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  12. Dear Christina, Words just will not express what I have in my heart right now. It’s good just to be „here“ at this blog, which often seems like a real place to me, a cozy room filled with dear friends who will understand. There is something about a bear to touch the hardest heart, maybe in part because, for many of us, cuddling with a fuzzy little bear is nearly the first thing we remember in this life. It seems instinctive to love these beautiful, intelligent, playful beings – we sense immediately that there’s a soul inside the furry body, perhaps a very old or a very young one. We look into the eyes and see the one who lives within and sometimes, when we are lucky, we know that the bear is also seeing through the physical suit we wear and into our own souls. Then we experience a moment of eternity. It’s especially painful to love an animal whose fate we have no control over, an always present fear that something bad will happen and there will be nothing we can do. I’m so very very sorry, and will light a candle for Tips, so that she is never a moment in the dark but always surrounded by light and love. *hugs* Suzanne and Rob

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    • Dear Suzanne, dear Rob,

      I am sure Tips appreciates your candle and I hope the place where her soul is now is a place she loves – with water for diving, sun to warm her and snow to play around in… And a companion.. I always thought that she would have been a wonderful companion for a certain very special bear, and who knows, maybe she met him now…

      You are so right, often you look at a bear and see the soul inside, and when they look back sometimes you have this connection you can’t find words for. It is like you meet in the middle between bear and human…

      Big hugs

      Christina

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  13. Hallo Christina,

    ich möchte mich ganz herzlich für die lieben und aufbauenden Worte der letzten Tage bedanken. Das hat mir wirklich sehr geholfen.
    Trotz der Trauer bin ich unendlich froh, dass uns noch ein wundervolles Bärchen geblieben ist.
    Taps ist leider immer noch im Innengehege. Aber ich bin heute morgen von außen ums Kajanaland gegangen (in den Zoo habe ich es aus emotionalen Gründen noch nicht geschafft, von Außen ist es schon schwer genug) und habe gesehen, dass dort ganz fleißig am Zaun gewerkelt wird. Es wird sich wirklich alle erdenkliche Mühe gegeben, dass Taps bald wieder ins Freie darf. Wenn er dann wieder draußen ist, werde ich mich auch wieder hinwagen. Wirst du denn in Zukunft immer noch nach Osnabrück in den Zoo kommen?

    Ganz liebe Grüße
    Sandra

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  14. Liebe Sandra,

    gerne..:) Mir hat es selber auch geholfen dass wir hier sozusagen alle unter uns sind.. Kann ich gut verstehen dass du noch nicht wieder ganz in den Zoo wolltest..

    Ich hoffe dass ich trotz allem, und auch für Taps, bald mal wieder in den Osnabrücker Zoo komme. Ich war ja schon traurig dass ich jetzt eine ganze Weile nicht da war, weil wir nun nicht mehr wie früher mit dem Auto zu meiner Familie nach Münster fahren sondern mit der Bahn und so das „mal eben schnell von der Autobahn in den Zoo hüpfen“ entfiel..

    Manchmal kommt es mir immer noch wie ein böser Traum vor dass Tips nicht mehr lebt, es wird wohl noch dauern bis man es ganz begreift..

    Liebe Grüße
    Christina

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  15. Liebe Christina,

    ja warum ist das so… vermutlich weil solche „Beziehungen“ die man zu einem Tier aufbaut so ganz unbelastet sind… so bedingungslos irgendwie und so frei von Vorbehalten oder Erwartungshaltungen. Ich werde auch nie vergessen, wie die eine Orang Utan Mutter vor vielen Jahren in Leipzig, als ich allein am Gehege saß und wartete, dass ich eines der frisch geborenen Kinder sehe, auf einmal ankam und mir ihr Baby zum Anschauen regelrecht hingehalten hat. Das sind irgendwie besondere Momente, ein Austausch, der da stattfindet und der einen direkt ins Herz trifft. Solche Dinge bleiben dann auch für immer im Herzen! Und unsere Lieblingstiere haben es doch verdient, dass sie Spuren hinterlassen. Auch wenn diese Spur sich erst in der Trauer so richtig zeigt, wird diese Trauer doch irgendwann umgewandelt in wunderschöne Erinnerungen! Und somit ist die Trauer doch auch wichtig und gut!

    Danke für deinen so wunderschönen Bericht über Tips!

    Alles Liebe Claudia

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    • Liebe Claudia,

      das war sicher eine besonders schöne Begegnung mit der Orang Utan Mutter!

      Ja es stimmt, solche Beziehungen zu einem Tier sind wirdklich unbelastet und zugegebenermaßen auch ein wenig idealisiert. Wir als Besucher können unbeschwert mit dem Tier „flirten“ und es einfach nur beobachten, bekommen aber selten die unangenehmen und mühsamen Seiten zu sehen. Wir müssen nicht täglich die Käfige saubermachen und große stinkende Bärenhaufen wegmachen 🙂 und werden auch nicht angegrollt wenn das Futter mal nicht schnell genug kommt oder das Tier einfach mal ganz schlechte Laune hat… So ist es dann natürlich eine besonders große, fast unbeschwerte Liebe, und der Verlust tut dann weh.. Aber den Pflegern, die ihre Schützlinge jahrelang gepflegt haben, sie haben aufwachsen sehen – trotz der oben erwähnten Mühen ist es für sie sicher noch schlimmer…

      Und es stimmt, Trauer ist wichtig und gut, und die darf man sich auch von keinem kleinreden lassen – was hier aber auch niemand tun wird..

      Liebe Grüße

      Christina

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  16. Hallo Christina,

    gute Neuigkeiten aus Osnabrück: Taps war wieder auf der Außenanlage. Er wirkte auch nicht „suchend“, sondern ist wahrscheinlich erstmal sehr froh wieder draußen seien zu dürfen. Trotz all der Trauer ist es so schön ihn zu sehen. Ich weiß ja, dass das Quatsch ist, aber am liebsten hätte ich ihn vor Freude in den Arm genommen. Ich habe die beiden ja (aufgrund ihrer ungewöhnlichen Geschichte) schon immer als kleines Geschenk des Himmels gesehen, aber jetzt gilt das für ihn noch vielmehr.
    Im Zoo haben einige der lieben Tips gedacht. Es gibt also noch viele Menschen in deren Herz sie Spuren hinterlassen hat. Es ist so traurig, sie fehlt so sehr.

    Liebe Grüße
    Sandra

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    • Liebe Sandra,

      ach das sind wirklich schöne Neuigkeiten. Kann ich gut nachvollziehen, das „Bär in den Arm nehmen wollen“… 🙂

      Und wie schön – ich hatte darauf gehofft beziehungsweise mir das schon gedacht – dass im Zoo die Besucher ihrer Trauer Ausdruck geben und auch geben dürfen… Bestimmt haben viele sie sehr lieb gehabt – dass sie nicht mehr da ist, kann ich immer noch nicht ganz begreifen…

      Liebe Grüße

      Christina

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