Tag-Archiv | Kiri

Faszination Eismeer

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Am Samstag konnten wir unsere Neugier nicht mehr zurückhalten und sind nach Hamburg gefahren, das neue Eismeer ansehen. Lange, lange waren wir nicht mehr im Tierpark Hagenbeck gewesen, dem Zoo meiner Kindertage : ) – das letzte Mal Mitte der 90er Jahre- was wir daran merkten, dass wir den „Nordeingang“ links liegen ließen (eher rechts), da wir durch das schöne Elefantentor reingehen wollten. Und dort feststellten, dass sich da ALLES verändert hat – das Elefantentor liegt nun IM Tierpark, der Tierpark ist drumherum gewachsen, der Nordeingang ist der Haupteingang – also schnell wieder zurück.. ; )

Dann bin ich natürlich gleich durchgedüst zum neuen Eismeer – wobei, ein Halt bei den Kamtschatka-Bären musste sein, ich glaub denen könnte man den ganzen Tag zusehen ohne sich zu langweilen.. : )

Und dann stand ich vor dem großen beeindruckenden Bau, der aussehen soll wie ein Felsmassiv… Von außen ist man der Hagenbecker Tradition treu geblieben, auf mehreren Ebenen mehrere Tierarten zu zeigen, also hier im Vordergrund Walross und Robben, dahinter die Eisbären. Das Design ist auch sehr an das historische Vorbild der alten Anlage von vor dem 2. Weltkrieg angelehnt. Die künstlichen weißen Eisberge/Gletscher leuchten beeindruckend, wenn der Himmel sich zuzieht.

Drinnen wartet eine ganze Welt voller unglaublicher Eindrücke. Riesige Scheiben, um das majestätisch schwimmende Walross anzusehen. Eine Freifluganlage mit Papageientauchern, darunter der süßen Kiri. Den ganzen Tag wird sie von jeweils einem Pfleger „bewacht“, damit der vorwitzige Vogel nicht jeden Finger zwickt, den sie erreichen kann. Außerdem besteht bestimmt die Gefahr, dass sie einfach geklaut wird, so niedlich wie sie ist! ; ) So viel ich weiß, gibt es in ganz Deutschland sonst keine Zoo der diese Vögel hat.

Es gibt eine gekühlte Anlage, in der man Königspinguine sozusagen Auge in Auge ohne Scheibe sieht, das gibt es sonst auch nirgends in Deutschland. Große Naturfotografien in den Gängen, unglaublich viele Informationen. Bei jeder Ecke um die man geht ist man gespannt – was mag da jetzt wieder hinter sein? ; )

Für den Rundgang ist eine Zeit von 1 1/2 Stunden veranschlagt, und als ich nach der ersten „Runde“ auf die Uhr guckte, stellte ich fest, ich war wirklich so lange drin, und hatte mir noch nicht mal alles durchgelesen was an den Wänden stand.. : )

Das einzige, was mich nicht völlig begeistert hat – Ihr ahnt es schon – die Eisbärenanlage. Ich hatte vorher positive und negative Meinungen gehört und war darum noch mehr gespannt und bin wirklich ganz neutral rangegangen. Durch mehrere Ebenen ist sie zwar topografisch abwechslungsreich gestaltet, aber alles ist doch recht klein. Die Landfläche besteht jeweils aus schmalen „Terrassen“, es gibt einen auch recht schmalen Wassergraben.

Es ist schwer sich einen Überblick zu verschaffen, da man von oben nicht auf die Anlage sehen kann (bzw. selbst mit hochgereckter Kamera nur einen Teil aufs Bild bekommt.) Es gibt sehr viele Bereiche, die man gar nicht einsehen kann – sehen wir es positiv, kaum ein Eisbär hat in einem Tierpark so viel Privatsphäre wie diese beiden hier.. ; )

An Belag kann man nur Kies erkennen – eventuell gibt es in den nicht einsehbaren Bereichen ja anderen Boden, dann wäre es aber schade, dass die Besucher gar nicht sehen können, wie das z.B. aussieht wenn ein Eisbär sich genüsslich im Sand wälzt.. Es gibt eine Menge zu erklettern für die Bären – ob nun die Terrassen oder sogar eine Treppe, die auf eine sehr hoch gelegene Plattform führt. Da wurde ich dann irgendwann nachdenklich – Zootiere werden ja, wie die Menschen, dank moderner Medizin immer älter… Und ich fragte mich, welche Ebenen dann in 20, 30 Jahren ein greiser Bär, dem nicht mehr nach Klettern zumute ist, in dieser Anlage noch nutzen kann… Auch bei einem Zoff zwischen den Bären fände ich die steile Treppe vielleicht nicht so vorteilhaft.

Auch von unten ist es oft schwer, die Anlage und die Bären zu betrachten. Es gibt zwei Fenster – ein breites niedriges und ein schmales hohes, aber kein komplettes Unterwasserfenster. Das würde momentan eh nicht viel nützen, da das Wasser, das am Tag der Eröffnung noch glasklar war, danach plötzlich trübe wurde. Warum, weiß wohl noch keiner so genau.

Victoria und Blizzard sind jetzt nicht gerade ein Herz und eine Seele, aber sie leben (meinem Eindruck nach) ohne Zank zusammen. Also auch nicht anders als andere Eisbärenpaare um diese Jahreszeit. Sie wurden auch gemeinsam gefüttert und waren dabei zusammen im Wasser (kommt in der nächsten Folge ; ) .

Victoria sieht proper und wunderschön aus – Blizzard ist sehr, sehr dünn geworden. Ich hatte ihn ja noch als zottigen Plüschbär in Rostock in Erinnerung (allerdings ist das auch schon wieder fast 1 1/2 Jahre her), darum hab ich mich schon erschrocken. Vielleicht ist es noch die Eingewöhnungsphase. Er lief viel hin- und her, das hat er in Rostock aber auch oft getan.

Fazit: So ganz warm geworden bin ich mit der Eisbärenanlage noch nicht. Ein paar bunte Crazy Eggs würden dem Ganzen sicher auch nicht schaden ; ) Natürlich durfte man durch die begrenzte Grundfläche kein Platzwunder erwarten, aber bei ungefähr gleichen Voraussetzungen gefällt mir die Anlage in Bremerhaven besser. Wobei, wie gesagt, dass die Bären in Hamburg eine Menge Bereiche haben wo sie niemand sieht, finde ich für die Bären wiederum schön! : )

Ansonsten finde ich das Eismeer gelungen und begeisternd. Und kann jedem nur empfehlen, sich das Ganze mit eigenen Augen anzuschauen (und den Rest vom Tierpark – der diesmal bei mir etwas kurz gekommen ist – natürlich auch ; ).

Fotos: Samstag, 14. Juli 2012 Teil 1

Fascinating Ice Sea (Eismeer)

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As the German version is sooo long – you will find most of the information from the blog entry in the subtitles of the pictures! ; ) In short – I loved the Eismeer, although I am not soo enthusiastic yet about the polar bear part.

Photos: Saturday 14 July 2012 Part 1

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Blogeintrag 15. Juli 2008 – blog entry 15 July 2008

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Kiri, der kleine Star aus dem Eismeer! :)

Heute haben wir einen ganzen Tag im Tierpark Hagenbeck verbracht, vor allem natürlich im neuen Eismeer! Da ich viiiiel zu müde bin, um heute noch Bilder hochzuladen, kommt hier nur vorab ein ganz kleines Appetithäppchen – Kiri, das süße Papageientauchermädchen! Eine Handaufzucht und darum ungemein kontaktfreudig… : )

Bald kommt dann ein „richtiger“ Blogeintrag! ; )

Kiri the little star of the „Eismeer“!

Today we spent a whole day in Tierpark Hagenbeck, especially of course in the new „Eismeer“! As I am waaay too tired to upload pics today, here is just a tiny little teaser – Kiri, the cute Puffin girl! Handraised, she loves to seek contakt with the visitors… : )

„Proper“ blog entry will follow soon! ; )

(PS: Am 28.7.12 geändert – habe nun erfahren, Kiri ist ein Junge! Edited because now I know Kiri is a boy! ; )